Grundgerät / Laufwerke

Festplatte

Die Festplatte ist Speicherort für Betriebssystem, Software und die Musikdateien. Für Betriebssystem und Software sollte man ca. 200MB kalkulieren, der Rest kann für die Musikdateien verwendet werden. Für einen Musiktitel in normaler Länge (ca. 4min) und ausreichender MP3-Qualität sollte man mit 5MB kalkulieren. Mit einer älteren 2GB-Platte kann man also bereits 350 Titel speichern. Das ist recht viel, so dass man bzgl. der Plattengröße kein hohen Anforderungen hat. Bei mir ist eine ältere 1GB-Platte eingebaut, die ich als völlig ausreichend empfinde. Nur, wenn neben der Jubebox weitere Software auf den Computer installiert werden soll, sollte man sie größer auslegen. Verwendung findet eine ganz normale IDE-Platte mit Ultra-DMA 33/66. Das Mainboard von Elite unterstützt diesen Mode. Hohe Anforderungen an die Transferrate bestehen nicht, da die Musik mit maximal 192 kbps abgespielt werden. Trotzdem ist UDMA empfohlen, da die Ladezeit der Software damit geringer wird. Zur Verringerung der Geräusch-Emission sollte eine langsamdrehende Platte Verwendung finden, z.B. 5400 U/min. Und sie sollte durch das Betriebssystem nach einer definierbaren Idle-Time abschaltbar sein, das Feature sollten aber alle halbwegs modernen Platten mitbringen.

Die Platte wird im Fuß des Gehäuses vor dem Netzteil untergebracht. Zur Verbindung der Platte mit dem MaiBild 2nboards Bild 1muss unbedingt das mit dem Mainboard mitgelieferte Kabel Verwendung finden. Sonst funktioniert die Platte nicht, wenn sie UDMA unterstützt.

Die Festplatte wird in den Fuß des Gehäuses eingebaut, siehe Bild 1 und 2. Das IDE-Kabel wird durch eine Öffnung zwischen Fuß und Gehäuse geführt und auf den IDE-Steckplatz des Motherboards geführt. 


CD- oder DVD-Laufwerk

Neben dem Einsatzes eines normalen CD-Laufwerkes gibt es mehrere Alternativen

  • Kein Laufwerk: Wer sich seine Musikdateien nicht auf der Jukebox direkt von CD abspielen oder rippen möchte bzw. sowieso die Musik nicht von CD holt, der braucht eigentlich überhaupt kein Laufwerk. Über Netzwerkverbindung werden alle Dateien über einen anderen Computer eingespielt. Die Installation des Betriebssystem kann man ja von Platte vornehmen oder nach Installation das Laufwerk ausbauen. Nichteinbau des Laufwerks hätte den Riesenvorteil, dass die PCI-Slots evtl. nutzbar wären, da sie nun nicht mehr vom CD-Laufwerk verdeckt wären.
  • DVD-Laufwerk: Natürlich kann ein DVD-Laufwerk eingebaut werden. Mit der entsprechenden Software wäre die Jukebox auch DVD-fähig. Habe es ausprobiert, es geht.
  • CD-Brenner: Ich hatte anfangs ein Kombigerät von Ricoh eingebaut, das DVD- und CD-Brenner in einem ist. Ich hatte die Hoffnung, direkt von der Jukebox aus CD’s zu brennen zur Verwendung im Auto oder unterwegs. Die eingesetzte Jukebox-Software würde diese Funktion unterstützen. Es hat sich aber nicht als sehr praktikabel erwieseBild 3n, mit der Fernbedienung am TV-Bildschirm CD’s brennen zu wollen.

Bei mir steckt also ein einfaches CD-Laufwerk drin, um auch mal direkt eine CD abspielen oder neue Software installieren zu können, siehe Bild 3. Folgendes gibt es zu beachten:

  • Wegen des vertikalen Einbaus empfiehlt es sich, ein Laufwerk mit Slot-In-Technik zu verwenden. Dies sind Laufwerke ohne CD-Lade, sondern nur mit Einzugsschacht. Man drückt die CD in den Schlitz, die CD wird selbst eingezogen. Macht auch optisch einen guten Eindruck. Diese Technik gibt es nur von wenigen Herstellern, z.B. von Pioneer. Aber auch normale Laufwerke mit Lade lassen sich verwenden, nur ist das Einlegen nicht so einfach. Man sollte unbedingt darauf achten, dass das Laufwerk für den vertikalen Einbau zugelassen ist, manchmal gibt es dann extra auf der Lade kleine Sperren, um das vertikale Einlegen der CD zu vereinfachen.
  • Das CD-LAufwerk würde ich auf einen von der Festplatte getrennten IDE-Anschluß legen. Es ergeben sich dadurch mehr Möglichkeiten, den Suspend-to-RAM-Modus zum Laufen zu bekommen.
  • Zum direkten Abspielen von Musik-CD’s ist natürlich das Audiosignal des CD-Laufwerks auf den Jumper des Mainboards zu verbinden.

 


Disketten-Laufwerk

Im Gehäuse ist der Einbau eines Diskettenlaufwerks möglich. Ich habe keines eingebaut, da ich es schlichtweg nicht benötige. Der einzige Fall, für den es notwendig wäre, ist die Erstinstallation des Windows-Betriebssystems. Dies habe ich umgangen, indem ich die Installation an einem anderen Computer auf Platte kopiert und von dort installiert habe, siehe Rubrik “Software”.